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| Geschrieben von Calder Buchanan - 30.05.2026, 19:30 |
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TW: PTBS, Kriegserfahrung, körperliche Einschränkung, Andeutung Vereinsamung, Erwähnung Tod (verwitwet) A book a day keeps reality away.
Im Jahr 2018 übernahm der Schotte Calder Buchanan den alten und etwas heruntergewirtschafteten "Maple & Main Bookshop" und benannte ihn mit einer Anspielung auf Tolkiens Herr der Ringe in "Second Breakfast Books" um. Über dem Eingang befindet sich eingraviert unter dem eigentlichen Namen noch eine Art Untertitel, nämlich: "Taigh nan Leabhar". Übersetzt aus dem schottischen Gälisch bedeutet es so viel wie "Haus der Bücher". Nach einigen Anfangsschwierigkeiten und einer Umstrukturierung des hiesigen Angebots läuft der Buchladen inzwischen besser denn je. Neben dem Inhaber selbst, sind noch eine Vollzeitkraft und drei Teilzeitkräfte im Laden beschäftigt. Der Laden ist vollgestellt mit Bücherregalen und passend platzierten Gegenständen vom Antikmarkt. Sie machen ihn zu einem kleinen, verwunschenen Labyrinth und Abenteuerspielplatz für die Fantasie. Vereinzelt gibt es Sitzmöglichkeiten zum Verweilen, ebenso wie eine kleine Café-Ecke mit einem Sofa, Sesseln, Stühlen und drei Rundtischen, in der es eine kleine Auswahl von frischem Gebäck, Kaffee, heißer Schokolade oder Tee gibt. Dort ist Selbstbedienung angesagt und bezahlt wird auf Vertrauensbasis – jeder Besuchende kann so viel in die Spardose auf dem Tresen einwerfen, wie man es für angemessen hält. Im Buchladen finden auch regelmäßige Events statt: Er ist Treffpunkt für den örtlichen Buchclub, mal finden Lesungen oder Vorträge statt oder Calder fährt in die Schulen und liest den Kindern etwas vor – glücklicherweise liegt der Buchladen ganz in der Nähe einer Schule und eines Spielplatzes. Reguläre Öffnungszeiten: Montag–Samstag: 10:00–19:00 Sonntag: 11:00–17:00 Calder "Cal" Buchanan
Calder zog es im Jahr 2017 der Liebe wegen aus seiner Heimat Inverness in Schottland ins beschauliche Long Grove in Illinois. Gemeinsam mit seiner damaligen Verlobten Gia Romano, deren italo-amerikanische Großfamilie im Ort weithin bekannt ist, versuchte er sich ein neues Leben aufzubauen und seine alten, lästigen Dämonen endlich loszuwerden. Isobel "Izzy" MacNally
Izzy zählte schon im 'Maple & Main Bookshop' zum Inventar. Denn die redselige Leseratte hing schon damals nahezu täglich im Buchladen herum. Das änderte sich auch nicht, als Calder den Laden übernahm und ihm einen anderen Namen gab. Isobel ließ es sich nicht nehmen, bereits während ihrer Zeit als schlechteste Stammkundin aller Zeiten (sie las viel, nahm aber nie ein Buch mit) hat sie Calder ungefragt Tipps und Hinweise gegeben wie er das Geschäft führen sollte. So hat sie ihm ans Herz gelegt, sein Sortiment zu erweitern, niemand wollte nur Bücher über Schottland oder die Kelten lesen und siehe da, als der grimmige Schotte sein Angebot erweiterte, kamen auch neue Kunden und es spülte Geld in die Kasse. Frederic "Freddie" McAllister
Der hochgewachsene und sportliche Freddie hat für jeden ein offenes oder herzliches Lächeln übrig. Manchmal wirkt er etwas über-ambitioniert, allerdings hat er sich auch in den Kopf gesetzt nach seinem Fernstudium eine Vollzeitstelle im Buchladen zu bekommen, auch wenn es dafür aktuell keinen Bedarf gibt. Aber einen großartigen Buchverkäufer wie ihn wird Calder schon nicht verlieren wollen, richtig? Warum er sich aber für ein Fernstudium und gegen ein Vor-Ort-Studium in Chicago oder anderswo entschieden hat, darüber schweigt sich Freddie lieber aus. Stattdessen schäkert er mit seiner Kundschaft herum und freut sich, wenn sie mit mehr als einem Buch aus dem Laden geht. Rosalind "Rose" Conway
Die Dreifach-Mama ist froh ihrem Vollzeitjob als Mutter entkommen zu sein und endlich auch wieder einer anderen Beschäftigung nachgehen zu können, weil ihr ansonsten die Decke auf den Kopf gefallen wäre. Trotzdem kommt sie auch im Buchladen nicht ganz aus ihrer Mutterrolle heraus, denn ist jemand erkältet oder fühlt sich nicht gut, dann zeigt sie ihre fürsorgliche Seite und sorgt für Teenachschub oder bringt ihre Hausmittelchen mit, die auch schon den Kindern geholfen haben. Zumal Rose auch unglaublich gern backt und oft genug für Nachschub für die süßen Teilchen in der kleinen Café-Ecke im Buchladen sorgt. Philip "Phil" Hayward
Der ehrenwerte, emeritierte Professor, der einst an der elitären Northwestern University in Chicago unterrichtet hat, aber ein Long Grover Urgestein ist, war dankbar, dass Izzy ihn quasi von der Straße geholt und sich vor Calder für ihn eingesetzt hat. Ohne den Teilzeit-Job wäre Phil vermutlich vereinsamt. Doch mit seiner neuen Aufgabe fand der Witwer auch neuen Lebensmut und er versteht es, seine Kolleg*innen auf Trab zu halten. Von Freddie versucht er sich die Jugendsprache anzueignen, was schon für allzu skurrile Situationen gesorgt hat. Und dem zynischen Calder versucht er eine Art verschrobener Vater-Ersatz zu sein, da dessen Eltern schließlich auf der anderen Seite vom Globus hausen und er den einen oder anderen väterlichen Rat seiner Ansicht nach gebrauchen kann, obwohl der Schotte das anders sieht.
Lasst uns schnell noch wenige Eckpunkte abklären, in der Hoffnung, dass damit die wichtigsten Fragen geklärt sind. Hervorheben möchte ich, dass sämtliche Charakter-Namen umbenannt werden können. Vielleicht findet sich ja sogar noch familiärer Anschluss hier auf dem Forum, dann ändert das so oder so einen Nachnamen oder Hintergrund. Ich wünsche mir dennoch, dass die groben Charakterzüge, die ich eingebunden habe, erhalten bleiben. Doch für kleinere Änderungen bin ich natürlich offen. Die Faceclaims sind reine Vorschläge. |




