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no one ever died from wanting too much
TW: Glücksspiel, Gefängnisaufenthalt, Konsum
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» Good, honest people are always bad liars. «
29 Posts | 5 Threads
#1



No one ever died
from wanting too much



Mason Wilder
38 Jahre
Theo James?
Gesuchter
Schon zu Hause zählte nicht, was gesagt wurde - sondern wie. Zu lernen, auf metaphoirischen Eierschalen zu laufen, war für dich familiäres Grundgerüst - denn wenn Mom und Dad einen ihrer monumentalen Streitigkeiten ausfechteten, warst du nicht nur Zeuge dessen - sondern letztlich auch Schuld, obwohl dies natürlich nie der Wahrheit entsprach. So kann man deine Kindheit grundsätzlich als schwierig bezeichnen, ganz gleich das du dir deine kindliche Lebenslust nie nehmen lassen wolltest.


Geboren und aufgewachsen bist du in Henderson, Nevada. Deine Herkunft hätte kaum unscheinbarer wirken können – ein Ort, der ruhig genug war, um Sicherheit vorzugaukeln und viel zu nah an Las Vegas lag, um dich früh mit einer Welt vertraut zu machen, die dich lockte. Euphorisch hast du das ferne Leuchten am Horizont beobachtet. Dieses Flimmern, das sich selbst durch geschlossene Vorhänge drängte und versprach, dass es mehr gab als das, was direkt vor dir lag.


In der Schule warst du nie der, der ruhig in der letzten Reihe saß und alles durchdachte. Dafür war in dir viel zu viel Bewegung. Du hattest Energie und nicht immer ein Ventil gefunden, mit dem jene entweichen konnte. Du warst kein schlechter Schüler, aber auch keiner, der sich besonders angestrengt hatte. Dinge fielen dir entweder leicht oder du hast sie komplett ignoriert. Dazwischen gab es nur wenig.


Es begann schleichend. Die Schule lief weiter. Irgendwie. Ohne dass du dich wirklich damit beschäftigt hast. Du warst da und hast funktioniert. Gerade genug, um nicht aufzufallen. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem sich dein Umfeld veränderte. Neue Kontakte, neue Einflüsse – Menschen, die sich nicht für Stundenpläne oder Abschlüsse interessierten, sondern für das, was außerhalb davon möglich war. Erst waren es Gespräche, dann gelegentliche Ausflüge nach Las Vegas. Nichts Regelmäßiges, dass dein Leben augenblick veränderte. Doch es reichte, um deinen Blick auf das Mögliche zu richten und den Fokus zu verschieben. Plötzlich wirkte das, was vor dir lag viel zu klein und unbedeutend. Während du noch versucht hast, beides nebeneinander laufen zu lassen, begann dir die Kontrolle darüber zu entgleiten. Einen Schulabschluss hast du bis heute nicht.


So war es kein Wunder, dass dich ohne akademischer Perspektive dem gewidmet hast, was dich reizte. Du warst in Vegas, hast gespielt und dich Stück für Stück in deinem Tun verfestigt. Anfangs noch mit dem Gefühl, jederzeit wieder aussteigen zu können, doch schnell wurde etwas daraus, das mehr Raum einnahm, als du dir damals eingestehen wolltest. Die Tage verloren an Struktur, die Nächte wurden länger und irgendwo dazwischen begann sich dein Alltag neu zu sortieren.


Du hast dich stetig angepasst. An Menschen und auch Situationen, die sich ständig veränderten. Festen Regeln an denen du dich orientieren konntest, bist du selten gefolgt. es war eher das Zusammenspiel aus Erfahrun und deinem Bauchgefühl. Du wusstest, wann du bleiben konntest und wann es besser war zu gehen. Wann ein Tisch es wert war und wann eben nicht. Es war kein Glücksspiel mehr, zumindest nicht in deinen Augen. Es war etwas, das man beeinflussen konnte.


Mit der Zeit wurden die Einsätze größer - doch so schleichend, dass es sich nie wie ein Risiko anfühlte, sondern wie der nächste logische Schritt. Gewinne bestätigten dich und Verluste wurden zunächst einkalkuliert. Irgendwann kam der Punkt, an dem es nicht mehr nur darum ging, ob du gewinnst – sondern darum, dass du es konntest.


Während dieser wilden Zeit hast du auch Kieran kennengelernt, der in den Casinos dieser Welt dasselbe Ziel verfolgte wie du. Zunächst war er dir ein Dorn im Auge, doch mit der Zeit wuchs aus dieser anfänglichen Konkurrenz das zarte Band einer Freundschaft, welches sich über die Jahre vertiefen sollte.


Ihr habt euch immer wieder an denselben Orten wiedergefunden. Mal zufällig, mal weniger zufällig. Anfangs war es ein Beobachten auf Abstand, bzw. ein Abschätzen, wer von euch beiden den besseren Lauf hatte. Doch irgendwann wich diese unterschwellige Spannung einer Art Verständnis. Mit der Zeit wurde aus diesem Nebeneinander ein Miteinander. Keine feste Abhängigkeit – aber das unausgesprochene Einverständnis, dass man sich nicht im Weg stand. Manchmal habt ihr euch Hinweise gegeben, manchmal einfach nur die Anwesenheit des anderen genutzt, um Situationen besser einschätzen zu können.


Du hattest in ihm jemanden gefunden, der ähnlich dachte – oder zumindest ähnlich spielte. Jemanden, der verstand, dass es nicht nur um den Einsatz ging, sondern um das, was dahinter lag. Kontrolle oder aber auch die Fähigkeit, einen Schritt voraus zu sein, ohne dabei aufzufallen.


Das Leben war gut zu dir und die Welt stand dir offen. Zumindest bis zu dem Augenblick, an dem du deine dir bekannten Grenzen ausgereizt hast. Statt dich auf dein Wissen und dein Können zu verlassen, hast du das Glück an deinen Spielen beteiligt. Du hast angefangen zu zocken. Anfangs nur gelegentlich, doch später artete jenes Verhalten in einer Spielsucht aus. Der Erfolg und Glücksmoment blieb zunehmend aus.


Was aber blieb, war das Verlangen danach. Dieses kurze Hoch, das sich nie wieder so einstellte wie zu Beginn – aber stark genug war, um dich immer weiterzuziehen. Du hast versucht, es zurückzuholen. Mit höheren Einsätzen und Entscheidungen, die weniger mit Können als mit Hoffnung zu tun hatten. Doch je mehr du wolltest, desto weniger bekamst du.


Die Kontrolle, auf die du dich so lange verlassen konntest, begann dir zu entgleiten. Du hast dir eingeredet, dass es nur eine Phase war. Ein schlechter Lauf, nichts weiter. Etwas, das sich ausgleichen ließ, wenn du nur lange genug dranbliebst. Also bist du geblieben. Immer ein Spiel länger. Immer ein Einsatz mehr. Immer ein Versuch näher an dem Punkt, an dem sich alles wieder richtig anfühlen sollte. Doch dieser Punkt kam nicht. Stattdessen häuften sich deine Verluste.


Das fehlende Hochgefühl begannen dir andere Dinge vorzutäuschen. Substanzen, die langsam aber sicher den Körper zerstörten. Der Tiefpunkt deines Lebens wurde zusehend vorhersehbar - selbst für jene die dich weniger gut kannten. Was anfangs wie eine Möglichkeit wirkte den Druck zu dämpfen, wurde schnell zu etwas, das du nicht mehr kontrollieren konntest. Es half dir, wach zu bleiben, wenn die Nächte zu lang wurden. Es ließ dich weiterspielen, wenn dein Kopf längst hätte abschalten sollen. Und es nahm dir für einen Moment das Gewicht von allem, was sich angesammelt hatte.


Dein Alltag begann sich aufzulösen. Tage verschwammen und Nächte gingen ineinander über, ohne klare Grenze dazwischen. Du hast weniger geschlafen, unregelmäßiger gegessen und Dinge vernachlässigt, die früher selbstverständlich gewesen wären.


Dein Körper begann, dir Grenzen zu zeigen, die du lange ignoriert hattest. Erschöpfung, Zittern, aber auch diese unterschwellige Unruhe, die sich nicht mehr abschütteln ließ. Dein Kopf wurde langsamer, Dein Blick für das, was dich früher ausgezeichnet hatte, verschwamm. Trotzdem hast du weitergemacht, denn aufhören hätte bedeutet, sich all das ansehen zu müssen, was du bisher verloren hattest.


Kieran hat deinen Absturz während dieser Zeit aus nahezu nächster Nähe mit ansehen können. Doch solange du keine Hilfe annehmen konntest, hatte er kaum Möglichkeiten, dir dabei zu helfen, in dein altes Selbst zurückzufinden. Er hat versucht, dich zu erreichen. Auf seine Weise. Angebote, die du mit einem knappen Nicken abtatst oder gleich ganz ignoriertest. Erst ein Schlüsselmoment ließ ihn zur Initiative greifen. Es war ein Punkt, an dem selbst du nicht mehr verbergen konntest, dass nichts mehr funktionierte, wie es sollte.


Entgiftungen folgten. Klinikaufenthalte, die du in aller Regelmäßigkeit abgebrochen hast. Kaum angekommen, warst du innerlich schon wieder auf dem Weg nach draußen. Die Regeln und Grenzen – all das, was dir hätte helfen können, fühlte sich für dich eher wie ein Käfig an. Du hast es versucht, vielleicht. Oder zumindest so getan. Doch nie lange genug, um wirklich etwas zu verändern.


Binnen weniger Wochen war Kieran um einiges seines Geld erleichtert. Rechnungen, Einweisungen und die kläglichen Versuche, dich irgendwo unterzubringen, wo man dich auffangen konnte. Doch irgendwann bist du keiner Worte oder Erklärungen gegangen und Kieran musste sich der Erkenntnis stellen, dass man niemanden retten konnte, wenn er es nicht selbst wollte.

Kieran McAllister
39 Jahre
Taylor Kitsch
Suchender
Wenn du an Kieran denkst, dann sind es vermutlich nicht die Casinos, die dir zunächst in den Sinn kommen – auch wenn genau dort eure Wege sich gekreuzt haben.

Geboren und aufgewachsen in Chicago, hatte er schon immer das Talent, Muster zu erkennen, Zusammenhänge zu verstehen und sich schneller anzupassen als die meisten anderen. Dinge, die ihn zunächst durch Schule und Studium getragen haben – bis er sich bewusst dagegen entschieden hat. Der Abbruch seines Psychologiestudiums war zwar nicht das, was sich seine Eltern für ihn gewünscht hätten, aber etwas, womit sie noch bis dato umgehen konnten.


Sein Einstieg ins Casinoleben war dabei alles andere als spektakulär. Ein Job als Poker Dealer im Grand Victoria Casino Elgin. Fast schon unscheinbar. Doch genau dort begann sich zu zeigen, was ihn auszeichnete. Bewegungen und Abläufe waren greifbar und nachvollziehbar – alles fügte sich für ihn zu einem Gesamtbild zusammen, das andere nicht sahen. Es dauerte nicht lange, bis er die interne Karriereleiter hinauf gekletter war. Mehr Verantwortung, mehr Einblick, mehr Möglichkeiten. Mehr Risiko.


Du hast ihn nicht in dieser Zeit kennengelernt – sondern danach. Nach dem Moment, in dem aus Kontrolle Konsequenz wurde. Nach internen Untersuchungen, auffälligen Mustern und einer Kette von Entscheidungen, die sich nicht mehr rückgängig machen ließen. Seine Festnahme war das Ergebnis eines Systems, das viel zu lange funktioniert hatte. Untersuchungshaft im Cook County Jail, Monate des Wartens, ein Prozess, der mit einer Verurteilung endete. Vier Jahre Haft im Sheridan Correctional Center – und der erste echte Kontrollverlust in seinem Leben. Als du ihm begegnet bist, war das alles bereits Teil seiner Vergangenheit.


Drei Jahre hatte er abgesessen und wurde früher, wegen guter Führung, entlassen. Doch der Gefängnisaufenthalt hatte ihn nur bedingt Lehren ziehen lassen. Zurück kam jemand, der Weniger bereit war, Dinge dem Zufall zu überlassen - ohne dabei den Reiz des Wagnis zu verlieren.


Der Übergang zurück ins Leben verlief nicht reibungslos. Bewährungsauflagen, eingeschränkte Bewegungsfreiheit, ein Job hinter dem Tresen – ein Alltag, der mehr Übergang als Perspektive war. Es war nie etwas, das ihn wirklich halten konnte und sobald die Auflagen fielen, kehrte er dorthin zurück, wo er funktionierte. Als Advantage Player. Mit Strategie und einem Verständnis für Wahrscheinlichkeiten, das ihm erlaubte zu gewinnen, ohne erneut die Grenze zu überschreiten, die ihn einst alles gekostet hatte. Genau an diesem Punkt kreuzten sich eure Wege.


Anfangs wart ihr nichts weiter als zwei Spieler am selben Tisch, euch die Frage stellend, wer von euch beiden den besseren Lauf hatte. Keine offene Konkurrenz, aber defintiv eine Form des Wetteiferns - wobei sich die Gegebenheiten mit der Zeit veränderten. Aus diesem Nebeneinander wurde ein Miteinander. Eine Freundschaft, die die Zeit zum Scheitern verurteilt hatte.


Heute hat Kieran dem strategischen Spielen offenbar losgesagt und einen Teil seines Geldes in einen Pub in Long Grove, Illinois – nahe seiner Heimat Chicago – investiert. Was auf den ersten Blick wie ein Bruch mit seiner Vergangenheit wirkt, ist bei genauerem Hinsehen eher eine Neusetzung seiner Prioritäten. Das Old Rail House ist dabei nicht nur ein Projekt, das Zeit und Geduld erfordert, sondern auch zu seinem zu Hause geworden.



Vielen Dank, dass du es bis hier her geschafft hast ♥


Gesucht wird eine alte Freundschaft, die ich gern mit weiteren Leben füllen würde. Mit all den potenziellen Höhen und Tiefen, die man miteinander durchlebt hat und vielleicht noch durchlebt.


Zunächst zum Kern des gesuchten Charakters:


Mir geht es erstlinig gar nicht um den Charakter so wie er dort aufgeführt wird, sondern um dessen Hintergrund und dem Plottwist.


In Abgabe kann (natürlich bis auf das) alles geändert werden. Theo James dient als Platzhalter und wenn du Lust darauf hast, so eine Freundschaft auszuspielen, du dich aber nicht mit dem Geschlecht identifizieren kannst, kann auch das abgeändert werden. Das Gesuch lebt von der Geschichte und nicht von dem Geschlecht. Es sollte eben nur in diesen Kontext passen.


Nun zu mir:


Ich bin Lore und mag unterschiedliche, entwickelbare Charakterdynamiken die gern auf einem festen Fundament sitzen, oder dieses zumindest inplay ausarbeiten können. Ich poste regelmäßig und bin eine dankbare Postpartnerin - auf die du nie all zu lange warten musst. Die Länge meiner Posts sind dabei unterschiedlich und variieren je nach Situation und Input. Meist bewege ich mich um die 700 Wörter herum.



Worüber ich mich freuen würde:


Mason - oder wie auch immer der Charakter heißen soll - soll nicht zum Sidekick verkommen. Ich würde mir wünschen, dass dich bei Übernahme die Lust packt, mit anderen Spielern zu connecten und Fuß zu fangen. Ich geb dir natürlich gern Hilfestellung und von meinen bisherigen Relationen kannst du sicherlich profitieren. ♥


Ein Austausch (auch über Discord) ist mir sehr wichtig - dabei entstehen meist die Besten die Ideen und man lernt sich wunderbar reinzudenken, so dass seine ganz eigene Dynamik entsteht. Außerdem wünsche ich mir eine realistmusbezogene Übernahme - der Charakter bringt einiges an 'Gepäck' mit. Hier muss mit ein sauberes Gleichgewicht gefunden werden, was bekanntermaßen nicht immer so einfach ist. Übermäßiges Drama in nahezu jeder Szene kann oftmals mehr anstrengend als zu entspannen. (Das heißt natürlich nicht, dass man all das unter den Teppich kehrt. Es muss letztlich ja auch im Inplay aufgearbeitet werden)


So kanns weitergehen:


Kieran ist in Long Grove, Illinois sesshaft geworden und versucht das Old Rail House wie ein Phönix aus der Asche wieder auferstehen zu lassen. Die Zeit und der Bruch mit Mason wird einige Zeit zurückliegen - doch vielleicht hat er es endlich geschafft sich zu fangen und möchte mit guter Absicht die "Schulden" abzahlen oder abarbeiten. Immerhin hat Kieran einiges an Geld in seine Therapien und Klinikaufenthalte investiert - wobei er das niemals zurückverlangen würde. Ein Job im Pub hätte Mason jedoch sicher. Generell würde sich Long Grove wahrscheinlich sehr gut eignen zu entschleunigen und Fuß zu fassen.


Für andere Ideen bin ich immer offen, gern können wir auch gemeinsam plotten wie beide im aktuellen Spielrahmen zusammenkommen.


Last but not least:


Ich freue mich auf dich! ♥

23.03.2026, 17:18: Kieran McAllister hat diesen Beitrag moderiert
SG & TAW: 23.03.26
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